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V.1: Mix-System Ausgangslage: Mit der hier Mix-System genannten Spielart wurde das Ventauron geboren. Alle Gründer des Ventauron waren zuvor Mitglieder eines großen Star Trek Online-Rollenspiels gewesen. Vor allem um die damals dort vorherrschende Zwietracht hinter sich zu lassen, wurde das Ventauron relativ kurzfristig ins Leben gerufen. Dass man die Chance nutzen und nicht nur ein weiteres Star Trek RPG, sondern ein eigenes Universum schaffen könnte, wurde erst kurz vor Spielstart realisiert. Und so wurde auch die Spielweise des verlassenen Online-Rollenspiels weitgehend auf das Ventauron übertragen. Noch heute laufen viele Online-Rollenspiel nach gerade diesem Mix-System ab. Das System: Mix-System nennen wir es deshalb, weil Realität und Fiktion vermischt werden. Spielorganisation und Spiel werden nicht getrennt. Mit Spieleintritt gibt es den Spieler nicht mehr, nur noch die von ihm gespielte Person (=Charakter). Leitet dein fiktiver Charakter z.B. die Personalabteilung der Raumflotte im Spiel, so ist er zugleich für die Verwaltung der Mitspieler zuständig. Der Chefingenieur ist automatisch für die Homepage des Rollenspiels verantwortlich, der Flottenkommandant ist gleichzeitig Spielleiter, die Diplomaten sorgen für den Kontakt zu anderen Rollenspielen, usw. Da sich Organisation und Spielstruktur direkt aus der gespielten Handlung ergeben, ist hierzu nicht mehr viel zu sagen. Umfasst die Handlung die Geschehnisse an Bord eines Schiffes, dann wird das Spiel insgesamt in einer militärischen Kommandostruktur organisiert sein (der Captain ist also z.B. Spielleiter). Handelt es sich um eine Gruppe gleichgestellter Forscher, gibt es eventuell gar keinen Spielleiter. Umgekehrt ergibt sich die Handlung auch direkt aus der Organisation. Jede eMail der Mitspieler untereinander ist praktisch schon ein Spielzug. Dass beim Spiel angemeldete Personen in ihrer Eigenschaft als reale Person agieren und nicht als Spieler-Charakter ist faktisch unmöglich. Selbst der Austritt aus dem Spiel ist zugleich eine Handlung der gespielten Figur. |
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