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Die Menschen hatten lange Zeit in Armut und am Rande der Existenz
gelebt. Keiner wußte, wie die Menschheit zu dieser Lage gekommen war.
Es gab jedoch alte Legenden, in denen es hieß, dass einmal alle
Menschen in Wohlstand gelebt hätten. Die einzelnen Versionen der
Geschichten unterschieden sich jedoch sehr. Das war nun also der Preis
dafür. Aber es war einfach eine Zeit, in der Überleben wichtiger war
als Geschichtsschreibung. Keiner wußte, seit wann die Menschheit so
lebte, vielleicht hatte sie auch immer so gelebt. Und so saßen sie nun
da, die Menschen. Eine kleine Rasse auf ihrem kleinen Planeten ohne
Vergangenheit.2769 Ja, der Menschheit war es wirklich schlecht gegangen und sie war ständig am Rande des Abgrunds gestanden. Doch nun, machte sich ein starker, positiver Trend bemerkbar. Die Hungersnot war überwunden und auf den Ruinen der alten Städte wurden wieder neue Häuser gebaut. 2799 Nachdem man wieder ein Kommunikations und Transportnetz aus alten, gefundenen Plänen rekonstruiert hatte, wurde eine demokratische Weltregierung ins Leben gerufen, die absofort alle Entscheidungen traf. 2859 Das erste Raumschiff der Menschen traf auf einem Planeten ein, auf dem es intelligentes, außerirdisches Leben gab. Man nahm noch Kontakt zu mehreren anderen außerirdischen Völkern auf und fand bei jedem entscheidende Parallelen zu den Geschichten und zur Entwicklung auf der Erde. Schließlich fand man bei einer Ausgrabung auf der Erde eine alte Sternenkarte, auf der alle Welten verzeichnet waren, mit denen man schon Kontakt aufgenommen hatte und sogar noch weitere. So besuchte man all diese Welten. Auf jeder fand man ein Volk, das entweder schon die Armut überwunden hatte oder noch immer mit ihr kämpfte. Auf jeder Welt, bis auf einer. In der Sternenkarte wurde sie als Verun-Heimatplanet bezeichnet, doch als ein Raumschiff der Menschen dort eintraf, fand es nur eine große Ansammlung von Asteoriden vor. 2879 Den Menschen ging es inzwischen (wieder?) relativ gut, wie auch den meisten anderen auf der Karte erwähnten Völkern. Bis auf ganz wenige Ausnahmen reisten die meiste wieder eifrig zu den Sternen und die Völker kamen sich immer näher. Viele Allianzen und Verträge wurden geschlossen, doch mit der Zeit bildeten sich immer mehr zwei Gruppen heraus: - Die erste vertrat die Ansicht, dass alle Völker einst friedlich in einer großen Föderation zusammenlebten und dass irgendeine Fremde macht diese zerstört hat. - Die zweite war der Meinung, dass alle Parallelen lediglich Zufälle sind und es ihnen nur durch ihren großen Mut und Ausdauer gelungen war, das Elend, das seit der Entstehung ihrer Völker herrschte zu überwinden und die Sterne zu bereisen. 2888 Auf der Erde wurde ein Verzeichnis mit allen Sprachen der bekannten
Rassen entdeckt. Daneben enthielt es auch verschiedene andere Daten, so
auch eine Feststellung eines zur damaligen Zeit offensichtlich
führenden Wissenschaftlers, dass es der momentane Stand der
Wissenschaft sei, dass es im Universum nur einen konstanten Wert, nur
eine Konstante gibt: Die UnendlichkeitDie Mitglieder der ersten Gruppe sahen dies als Eindeutigen Beweis für Ihre Hypothese an und knüpften immer engere Verbindungen. Ein Mann ging dabei immer mehr als Führungsperson hervor: Thomas Slade, ein auf dem europäischen Kontinent geborener Mensch. 2889 Die Völker der ersten Gruppe, zu denen inzwischen sogar schon ein paar dazugestoßen waren, die sich vormals zur zweiten bekannten, schließen sich endgültig zusammen und gründen eine interstellare Föderation. Zum Andenken an die Verun und als Zeichen für alle anderen Rassen gaben sie dieser Föderation den Namen "Ventauron", was Verun ist und übersetzt "zweite Konstante" bedeutet. Ihr oberstes Ziel ist es, neben der Unendlichkeit eine zweite Konstante im Universum für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen und heruaszufinden, was "vor der Zeit" Geschehen war. 5 Tage nach Gründung der United Federation of Ventauron kehrte eine Gruppe aus 15 Raumschiffen zur Erde zurück, die laut den Berichten des Kommandanten dieser Flotte kurz vor der Verwüstung der Erde losgeschickt worden war, was nun schon über 3 Jahrhunderte her ist. Da man auch an Bord der Schiffe dieser Flotte um das Überleben kämpfen musste und das Schiff, das sämtliche geschichtlichen Aufzeichnungen gespeichert hatte, auf der langen Reise zerstört worden war, kehrten mit ihr zwar mündliche Überlieferungen und bruchstückhafte private Aufzeichnungen mit zurück. Eine vollständige Auflösung der Vergangenheit ließ weiterhin auf sich warten. Obwohl es eigentlich keinen besseren Beweis geben konnte, brachten diese Ereignisse die Völker der zweiten Gruppierung, die sich nun "Die Pioniere" nannten, dennoch nicht zu einer anderen Ansicht. Dort war man nach wie vor fest davon überzeugt, dass man es zum ersten mal in der Geschichte geschafft hatte, in den Weltraum vorzudringen. Die neu angekommenen Schiffe sah man als ein geschicktes Täuschungsmanöver des Ventauron an. Dennoch begannen die Fronten zu bröckeln und so kam es, dass 2 kleinere Völker der Pioniere in Anbetracht der neuen Fakten zum Ventauron überwechselten. |
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