| nicht nur
gedanklich auf eine milit‰rische Invasion
vor, die Opposition hingegen verurteilt diese Pl‰ne
und lehnt eine milit‰rische Lsung unter allen
Umst‰nden ab. Doch was bedeutet das fr die
Politik der Konfderation? Ein Alleingang der
Regierung oder ein berparteilicher Konsens? Was
nun, Mr. Criani?
Vom
Appeasement mag sich die Opposition taktische
Vorteile fr die Wahl versprochen haben, wobei
die letzten Umfragen zeigen, dass diese Rechnung
nicht aufgegangen ist. Als auen- und
sicherheitspolitisches Konzept ist es allerdings
vollkommen nutzlos. Das gemeinsame strategische
Ziel muss es sein, die Gefahr zu bannen, die von
den Krijar ausgeht. Nach bisherigen Erkenntnissen
verfgen sie ber milit‰rische Ausrstung und
Waffentechnologie von erheblichem Potential.
Unter
diesen Umst‰nden verspricht nur eine konsequent
zweigleisige Strategie Erfolg: Selbstverst‰ndlich
sollten diplomatische Bemhungen gemacht werden.
Parallel mssen wir jedoch eine glaubwrdige
milit‰rische Drohung gegen die Krijar aufbauen.
Glaubwrdig heit, dass der Schlag tats‰chlich
erfolgen kann. Bluffen alleine reicht nicht.
Das
bisherige Verhalten der ÑFremdenì l‰sst
bezweifeln, dass diplomatische Gespr‰che
stattfinden und so friedliche Lsungen gefunden
werden. Indem sie sich mit Vertretern der Konfderation
an einen grnen Tisch setzen und die Auenpolitik
beider Vlker gemeinsam neu definieren, liee
sich ein Krieg noch verhindern. Sie werden es
voraussichtlich nicht tun.
Trotz
derzeitiger Skepsis wird Hale, der Fhrer der
Opposition, dem Pr‰sidenten und der Regierung
wohl folgen. Er unterstreicht aber immer wieder,
dass er sich zu keinen riskanten Eins‰tzen hinreien
lassen mchte. Erst wenn es Hale gelingt, die
eigenen Reihen von der Wichtigkeit milit‰rischer
Eins‰tze an der Grenze zu berzeugen und diese
im Senat geschlossen auftritt, wird es gelingen,
Druck auf die Regierung ausben und waghalsige
Abenteuer, sofern angedacht, zu verhindern. Die
aktuelle Debatte deutet aber darauf hin, dass
Hales Partei noch weit entfernt ist von dieser
sicherheitspolitischer Normalit‰t.
Gewiss
hat ein Krieg dessen Ausma vollkommen unklar
ist, fr die Krieg fhrenden
Parteien oftmals problematische Konsequenzen:
Die Konfderation wird kurz- und
mittelfristig mit wirtschaftlicher und
innenpolitischer Instabilit‰t zu k‰mpfen haben,
sollte es zu keinem schnellen Erfolg kommen,
werden sich die Fronten der politischen Lager
wohlmglich verh‰rten und das Volk spalten, doch
all dies ist nicht gegen die Folgen, die
verunsichertes Warten haben wird.
Criani
muss weiterhin St‰rke zeigen und mit aller
Entschlossenheit gegen die Bedrohung an unseren
Grenzen vorgehen. Zum Schutze der Konfderation,
zum Schutze der Menschheit. |